Retrospektive

Jedermanns Sommerfrische – Über die Wurzeln der Salzburger Festspiele

Zum 100. Jubiläum der Salzburger Festspiele beleuchtet das Literaturmuseum Altaussee in einer Ausstellung die vielfältigen Beziehungen des Ausseerlands zu den Salzburger Festspielen. Ab 18. Juli werden bei kostenlosem Eintritt zahlreiche Exponate und interessante Zusammenhänge aufgezeigt.
Die von kreativen Studentinnen der FH Joanneum Graz gestaltete Ausstellung informiert über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des beginnenden 20. Jahrhunderts. Mehrere Schautafeln sind den Wurzeln der Festspiele gewidmet und beschäftigen sich mit den finanziellen Problemen und der Thematik der Sommerfrische.
Anekdoten zu den illustren Sommergästen und ihrem Verhältnis zu den Einheimischen werden in einer Hörstation präsentiert. Ebenso werden Persönlichkeiten, die im Hintergrund maßgeblich an der Entstehung der Festspiele mitgewirkt haben, vorgestellt.
Heutige Darsteller der Salzburger Festspiele pflegen nach wie vor Beziehungen zum Ausseerland. Auch sie sind in der Ausstellung prominent vertreten.

Literaturmuseum Altaussee

Literaturmuseum Altaussee

 

Klaus Maria Brandauer

las am 18.8.2020 im Kurpark von Altaussee

Ein Abend in einem erstmals gewagten Rahmen des Kurparks von Altaussee, um der Nachfrage von Eintrittskarten nachkommen zu können, mit Licht und Tontechnik von Hans Loitzl /Sound+light.
Grandios vorgetragen, einen Bogen spannend von Theodor Herzl, der die zersplittertste Volksgruppe der Welt zu einer geschlossenen Vereinigung formte zu Arthur Schnitzler, Sigmund Freud, Gustav Mahler, Hugo v. Hofmannsthal bis zu Friedrich Torberg. Die Künstler einend - die Sehnsucht nach und die Erinnerung an einen Ort, der ihnen allen im Herzen liegt - Altaussee. Das bedeutendste Gedicht, von Friedrich Torberg in der Emigration geschrieben "Sehnsucht nach Altaussee" bildete den Schlusspunkt dieses Abends, der allen Besuchern und Literaturbegeisterten als eindrucksvoll in Erinnerung bleiben wird.
Ein besonderer Dank an Klaus Maria Brandauer für seine Darbietung!

Literaturmuseum Altaussee | Klaus Maria Brandauer

 

Prof. Paul Lendvai

präsentierte am 27.8.2020 im Festsaal des Kur- und Amtshauses Altaussee sein neuestes Buch
"Die Ungarn. Eine tausendjährige Geschichte"
Ungarn - ein Land voller Widersprüche, Paul Lendvai, Doyen des europäischen Journalismus, stellt das Land einer Geburt im Spannungsfeld ethnischer Konstellationen und großer politischer Entwicklungen dar.

Eingeleitet wurde der Abend im auserkauften Festsaal mit Pressevertretern und ORF Präsenz von der Schriftstellerin Barbara Frischmuth.
Erhältlich ist das von Prof. Lendvai signierte Buch im Buchshop des Literaturmuseums Altaussee.
Täglich 10 - 12 h und 14.30 - 18 h.

Literaturmuseum Altaussee | Paul Lendvai

DANK an die ehrenamtlich im Buchshop und Museumsbetrieb des Literaturmuseums tätigen Damen und Herren, für die liebenswürdige Betreuung der Gäste im täglichen Betrieb, bei den Veranstaltungen und Führungen. Es gab heuer einen Neuzugang von vier interessierten Mitarbeitern, die wir herzlich willkommen heißen und uns auf die Zusammenarbeit freuen!

Museumseintritt

Erwachsene: 3 Euro
Ermäßigung für Salzkammergut-Card
Gruppen ab 10 Pers.: 2 Euro
Sonderführungen für Gruppen bei
Anmeldung

Öffnungszeiten

Oktober-Juni:
14.30-17.00 Uhr
Juli-September:
10.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen geschlossen

Impressum

Literaturmuseum Altaussee
Kur- und Amtshaus
A-8992 Altaussee, Fischerndorf 61
Tel. +43 664 444 10 69
E-mail: literaturmuseum@gmx.at